Landschaftspflege und Forst als starke Standbeine
Heute bilden Forstarbeiten und Landschaftspflege mit rund 60 Prozent den betrieblichen Schwerpunkt.
Die ausgebildete Landwirtin, Landwirtschaftsmeisterin sowie staatlich geprüfte Natur- und Landschaftspflegerin setzt dabei auf vielseitige Spezialtechnik. Eine zentrale Rolle spielt eine ferngesteuerte MDB-Raupe, die unter anderem mit Mulchern, Messerbalken, Bandrechen, Fräse und Forstpflug eingesetzt wird. Die Aufträge reichen von der Pflege schwer zugänglicher Flächen bis zur Vorbereitung von Wiederbewaldungsmaßnahmen.
Neben ihrem Vater Matthias arbeitet auch Grimms Partner Rafael im Unternehmen und kümmert sich als Land- und Baumaschinenmechaniker um Reparaturen und individuelle Umbauten. Wichtig ist der Unternehmerin zudem die Zusammenarbeit mit anderen Betrieben, Behörden und Naturschutzorganisationen. Maschinen sollen gemeinsam genutzt und Investitionen sinnvoll verteilt werden.
Auch privat engagiert sich Grimm für Natur- und Artenschutz. Mit einer Drohne sucht sie vor der Mahd Flächen nach Rehkitzen und Bodenbrütern ab. Für die Zukunft erwartet sie eine weiter steigende Bedeutung der Landschaftspflege und des Waldumbaus. Entscheidend sei dabei, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Naturschutz nicht gegeneinander auszuspielen, sondern gemeinsam praktikable Lösungen zu entwickeln.